Annelie Sophie Müller

Annelie Sophie Müller
Annelie Sophie Müller
Annelie Sophie Müller studierte Gesang in Stuttgart und in der Solistenklasse 2015 von Susanna Eken in Kopenhagen. Dazu absolvierte sie ein Studium der Schulmusik mit Fokus auf Klavier und Dirigieren. In Meisterklassen von Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Thomas Hampson und Peter Berne ergänzte sie ihre Studien. Sie ist Mitglied der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart und Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes. Bereits während des Studiums gab sie ihr Debüt mit Schönbergs PIERROT LUNAIRE an der Staatsoper Stuttgart. Im renommierten Festival d’Aix-en-Provence sang sie erstmals Mozarts Cherubino als Mitglied der Académie Européenne de Musique. 2010 wurde sie in das Opernstudio der Komischen Oper Berlin engagiert und gab ihr Hausdebüt in Barrie Koskys Produktion von Dvořáks RUSALKA. In ihrer zweiten Saison erregte sie große Aufmerksamkeit, als sie kurzfristig die Hauptrolle der Pe-Ki in Aubers LE CHEVAL DE BRONZE unter der Leitung von Mauricio Barbacini übernahm; sie erhielt für diese Partie eine Nominierung zur „Nachwuchskünstlerin 2012“ von der Fachzeitschrift Opernwelt. Von der Saison 2012/13 an führte Annelie Sophie ihre Solistentätigkeit als Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin fort. Sie debütierte mit vielseitigen Partien wie der Phébé in der gefeierten Produktion von Rameaus CASTOR ET POLLUX, als Hänsel in HÄNSEL UND GRETEL, als Hermia in Brittens SOMMERNACHTSTRAUM, als 2. Dame in Koskys erfolgreicher Produktion von Mozarts ZAUBERFLÖTE, als Minerva in Monteverdis ULISSE, als Amando in Ligetis LE GRAND MACABRE und erneut als Cherubino. Highlights der letzten Saison an der Komischen Oper schlossen die Zusammenarbeit mit Calixto Bieito in Puccinis GIANNI SCHICCHI ein sowie die Zerlina in Herbert Fritschs neuer Produktion des DON GIOVANNI. Ebenfalls gab sie ihr Debüt als Prinz Orlofsky in der FLEDERMAUS, inszeniert von Andreas Homoki unter der Leitung von Stefan Soltesz.
2010 war sie mit Mahlers 2. Sinfonie im Konzerthaus Freiburg zu Gast. Bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart war sie mit Kantaten unter der Leitung von Helmut Rilling wie auch beim WDR-Orchester in Köln unter Stefan Parkman zu hören. Es folgte ihr Debüt mit Händels MESSIAH, allen Bachschen Passionen und Storgé in Händels JEPHTA. 2013 sang sie im Gewandhaus Leipzig die Anitra in Griegs PEER GYNT unter der Leitung von Kristjan Järvi und dem MDR-Orchester. Erstmals in Japan debütierte sie im gleichen Jahr mit Ravels L’ENFANT ET LES SORTILÈGES unter Eiji Oue und dem Osaka Symphony Orchestra. Mit großer Leidenschaft widmet sich Annelie Sophie dem Liedgesang. 2010 wurde sie mit dem 1. Preis des Internationalen Liedwettbewerbs der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart ausgezeichnet. Sie war Gast auf zahlreichen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival 2011. Dort brachte sie den eigens für ihr Duo komponierten Liederzyklus des türkischen Komponisten Fazil Say zur Uraufführung. Mit weiteren Recitals war sie bei renommierten Festivals zu hören, wie dem Heidelberger Frühling mit Pianist Jonathan Ware, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, mit Eric Schneider in Mainz und bei den Traunsteiner Festspielen mit Axel Bauni. Es folgten Engagements im Konzerthaus Berlin, als Gast der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart, in der Concert Hall Copenhagen und in der Alten Oper Frankfurt. Mit Luciano Berios Liedzyklus FOLKS SONGS gab sie 2016 ihr Debüt bei den Opernfestspielen der Staatsoper München.