Hans Hollmann

Hans Hollmann
Hans Hollmann
Hans Hollmann studierte nach seiner Promotion zum Doktor Juris Schauspiel und Regie am Max Reinhardt-Seminar in Wien. Nach Anfängen am Theater an der Josefstadt in Wien wurde er mit einer Inszenierung von Horváths ITALIENISCHER NACHT am Staatstheater Stuttgart überregional bekannt. Mit der ersten umfangreichen Inszenierung von Karl Kraus DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEIT (an zwei Abenden im Basler Theater), gelang ihm der Aufstieg in die Reihe der führenden Regisseure des deutschsprachigen Gebiets. Hollmann inszenierte an allen großen Bühnen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, darunter viele Ur- und Erstaufführungen von Werken von Brecht, Canetti, Dorst, Handke, Jelinek oder Strauss. Im Musiktheater führten ihn Regiearbeiten an die Dresdener Semperoper, an die Opern von Zürich, Frankfurt, Graz und Barcelona sowie an das Teatro Colón in Buenos Aires. Von 1975 bis 1978 war er Direktor der Basler Theater. 1993 erhielt er einen Ruf als Professor für Theaterregie an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und leitete von 1998 bis 2003 als Dekan den Fachbereich Darstellende Kunst. In dieser Eigenschaft konzipierte er den Studien- und Produktionsverbund Hessische Theaterakademie, die unter seiner Leitung 2002 gegründet wurde. 2017/18 ist ARIADNE AUF NAXOS nach KEHRAUS UM ST. STEPHAN seine zweite Regiearbeit am Stadttheater Gießen.