Tilmann Unger

Tilmann Unger
Tilmann Unger
Tilmann Unger studierte zunächst am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Freiburg, dann an der Hochschule für Musik Würzburg und wurde nach der Diplomprüfung für mehrere Jahre Ensemblemitglied des Würzburger Theaters. Dort sang er zahlreiche Partien seines Fachs, u.a. Tamino (DIE ZAUBERFLÖTE), Lenski (EUGEN ONEGIN), Narraboth (SALOME) sowie die Titelpartie in PELLÉAS ET MÉLISANDE. Nach einem Festengagement am Theater Augsburg war Tilmann Unger zwischen 2007 und 2012 Ensemblemitglied des Münchner Staatstheaters am Gärtnerplatz, wo er mit Partien wie Max (DER FREISCHÜTZ), Hans (DIE VERKAUFTE BRAUT) sowie Eisenstein DIE FLEDERMAUS zu erleben war. 2007 erhielt Tilmann Unger den Kunstförderpreis des Freistaats Bayern. Als Konzertsänger gastierte er in zahlreichen Städten im In- und Ausland, u.a. im Berliner Konzerthaus, im Luzerner Konzertsaal, in der Hamburger Musikhalle, der Philharmonie München, dem Wiener Konzerthaus und im Place des Arts, Montreal. Er musizierte mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, dem Rundfunkorchester der Südwestfunks und den Bochumer Symphoniker. Am Tiroler Landestheater Innsbruck gastierte er 2012 als Stewa (JENŮFA) und debütierte dort 2014 als Parsifal; diese Partie sang er zudem 2015 an der Oper Wuppertal. In Peking interpretierte er im Rahmen einer Wagner-Gala Siegmund und Tristan. Eine Tournee mit dem Ensemble der Mörbischer Festspiele führte ihn 2015 nach Japan; 2016 debütierte er in GRÄFIN MARIZA an der Volksoper Wien. Weitere Gastengagements führen ihn an das Staatstheater Hannover, das Nationaltheater Weimar und die Opernhäuser von Leipzig und Graz. Ab 2015 folgten am Staatstheater Nürnberg weitere wichtige Rollendebüts, u.a. im Rahmen des Nürnberger RING-Zyklus Loge im RHEINGOLD und Siegmund in der WALKÜRE. 2017 trat er erstmals an der Semperoper Dresden als Max im FREISCHÜTZ auf. Am Stadttheater Gießen debütiert er 2018 als Babinsky in SCHWANDA, DER DUDELSACKPFEIFER.