Tarek Assam

Tarek Assam
Tarek Assam
Tarek Assam ist seit 2002 Ballettdirektor des Stadttheaters Gießen und gehörte zu den Mitbegründern des Festivals TanzArt ostwest, dessen künstlerischer Leiter er bis heute ist. Er absolvierte an der Musikhochschule Köln sein Diplom in Bühnentanz und war in der Folge an verschiedenen deutschen Bühnen, darunter Düsseldorf, Wiesbaden und Pforzheim, als Tänzer aktiv. 1990 bekam er die Position des Assistenten und Trainingsleiters am Stadttheater Pforzheim, wo er auch 1991 und 1992 seine ersten Arbeiten choreographierte. Nach erfolgreicher Teilnahme an verschiedenen choreographischen Wettbewerben erhielt er 1993 ein Engagement an das Nationaltheater El Salvador. 1995 übernahm er die Leitung der Internationalen Tanzwoche Eisenhüttenstadt und war zudem bis 2003 als Choreograph und Ballettdirektor am Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt/Quedlinburg engagiert, wo auch das Festival Tanzart ostwest konzipiert wurde. In den Jahren 2000 und 2001 wurde er von der John-Cage-Stiftung beauftragt, jeweils ein multimediales Event anlässlich der Eröffnung des 639 Jahre dauernden Orgel Kunst Projektes Organ II / ASLSP von John Cage zu choreographieren.
Seit seinem Engagement als Ballettdirektor des Stadttheaters Gießen hat er den künstlerischen Austausch und gemeinsame Projekte mit verschiedenen Tanzcompagnien weltweit vorangetrieben. So gastierte die Tanzcompagnie in den letzten Jahren u.a. in Belgien, Tschechien, Italien, USA und China. Neben der Teilnahme an internationalen Tanz-Festivals gab Tarek Assam Workshops u.a. an den Universitäten von Guangzhou, Shenzhen und Beijing, an der Texas State University, der University Aldo Moro/Bari sowie wiederholt in Gießen an der Justus-Liebig-Universität. Im Mai 2005 erhielt Tarek Assam den Kulturpreis der Stadt Varna für die Choreographie von THE WALL.
Neben den Tätigkeiten als Ballettdirektor und Choreograph ist Tarek Assam außerdem Projektleiter des Education-Projekts „IGS-press yourself“, welches über zwei Jahre von Tanzfonds Partner – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird. Auch die Zusammenarbeit der Tanzcompagnie mit dem Verein „KroKi“ für chronisch kranke Kinder unter der Leitung von Prof. Dr. med. Burkhard Brosig, Leiter der Psychoanalytischen Familienpsychosomatik der Universitätsklinik Gießen, besteht seit einigen Jahren.