Astrid Jacob

Astrid Jacob
Astrid Jacob
Astrid Jacob erhielt ihr Diplom an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Es folgten feste Engagements u.a. in Bochum, Saarbrücken, Nürnberg und Frankfurt und am Staatstheater Stuttgart. Wichtige Rollen waren Maria Stuart, Iphigenie, Lady Macbeth, Jenny in MAHAGONNY oder Mutter Courage.
Als Kabarettistin wirkte sie im Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, arbeitete dort mit Dieter Hildebrandt, Bruno Jonas, Werner Schneyder und mit Cathérine Miville zusammen. Bis heute bleibt sie dem  Kabarett treu und inszeniert in Stuttgart am Renitenztheater.
Astrid Jacob schreibt außerdem Soloprogramme für Theater, Film und Funk, mit denen sie auch in Moskau und Italien gastierte. Sie hat Festspiel Erfahrung und war in Bad Hersfeld, Wunsiedel, Jagsthausen  und bei den Schlossfestspielen Ettlingen engagiert. Ab 2007 war Astrid Jacob Intendantin der Schlossfestspiele Neersen und inszenierte u.a. Molières DER GEIZIGE, Shaws PYGMALION, Lessings NATHAN DER WEIS, BEZAHLT WIRD NICHT! von Dario Fo und WAS IHR WOLLT von Shakespeare. Sie hob den „Besonderen Abend“ im Ratssaal aus der Taufe und stabilisierte erfolgreich die Schlossfestspiele, die jetzt gesichert dastehen. Heute ist Astrid Jacob freischaffende Regisseurin für Oper und Schauspiel. Ihre ersten Opern DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN und RASKOLNIKOFF inszenierte sie am Stadttheater Bremerhaven. Zu weiteren Regiearbeiten zählen MADAME BUTTERFLY in Koblenz, DER SNOB und DIE ZOFEN am Staatstheater Oldenburg. Für EMILIA GARLOTTI am Landestheater Neuss erhielt eine Kritikerauszeichnung. In Gießen inszenierte sie u.a MY FAIR LADY,  die Oper LA CENERENTOLA, DIE SEXUELLEN NEUROSEN UNSERER ELTERN (wurden zu den Hessischen Theatertagen eingeladen), UNSCHULD, WARTEN AUF GORDOT und AMADEUS. Für Die SCHMACHTIGALLEN schrieb und inszenierte sie die Revuen: COMEDIAN HARMONISTS, MANNSBILDER und FRAUENFLÜSTERER. In der Spielzeit 2015/16 ist erneut ihre Inszenierung MICHAEL KOHLHAAS zu sehen.
Astrid Jacob erhielt in München den Preis für Interpretierende Kunst und wurde für ihr MASCHA KALÉKO sowie das „Tucholsky-Programm“ ausgezeichnet.