Christian Fries

Christian Fries
Christian Fries
Christian Fries wurde 1959 in Duisburg geboren. Nach einem Klavierstudium an der Musikhochschule Düsseldorf studierte er an der Hochschule der Künste in Berlin Schauspiel. Sein erstes Engagement führte ihn ans Burgtheater Wien (1988-91), anschließend arbeitete er als Schauspieler, Musiker und (seit 1991) auch als Regisseur an deutschen Stadttheatern (Münster, Konstanz, Mainz) sowie in der Freien Szene. Für seine Inszenierung KAFKA: DER BAU erhielt er den Förderpreis des Festivals Theaterzwang 2002. Von 2005 bis 2011 war Fries festes Ensemblemitglied des Stadttheaters Gießen, spielte u.a. Danton in Büchners DANTONS TOD, Prospero in Shakespeares DER STURM, Baumeister Solness in Ibsens gleichnamigem Stück und zuletzt den Staatsanwalt in Max Frischs GRAF ÖDERLAND. Er war auch in Gießen als Regisseur tätig, u.a. inszenierte er im TiL AUF DEM LAND von Martin Crimp, im Gießener Schlachthof I HIRED A CONTRACT KILLER nach dem Film von Aki Kaurismäki, kontrovers diskutiert wurde seine TASSO-Inszenierung im Großen Haus. Christian Fries ist auch Autor, veröffentlichte 2009 den Erzählungsband VATER GIBT SEINEN WEINHANDEL AUF und wurde 2010 zum Bachmann-Wettbewerb nach Klagenfurt eingeladen.