Stadttheater Giessen
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WARTEN AUF GODOT

                                                                                                                               Symbol: Interner LinkRezensionen und Fotos

Schauspiel von Samuel Beckett

Wenn ich wüsste, wer Godot ist, hätte ich es gesagt. Samuel Beckett

Der Raum: eine fast leere Bühne. Die Figuren: Wladimir und Estragon. Sie treffen sich, vertreiben sich die Zeit. Wenn sie nicht mehr wissen, warum sie eigentlich da sind, fällt ihnen wieder ein, dass sie auf einen gewissen Godot warten. Sie erhalten Besuch von dem ungleichen Paar Pozzo und Lucky, von denen einer der Unterdrücker und der andere der Unterdrückte zu sein scheint – vielleicht aber auch umgekehrt. Ein Junge berichtet, dass Godot erst morgen kommt. Das Spiel wiederholt sich. Einen Tag oder eine Ewigkeit später treffen sie sich wieder, stellen sich dieselben Fragen und warten noch immer auf Godot. Trotz aller Ungewissheiten, Widrigkeiten und Unstimmigkeiten halten Wladimir und Estragon an ihrer Mission fest – und aneinander, und sei es nur, um sich jeden Tag zu treffen und gegenseitig dabei zu helfen, die Zeit besser zu verbringen.

Premiere: 12. Januar 2007 | Großes Haus

Inszenierung | Astrid Jacob
Bühne und Kostüme | Lukas Noll

Wladimir | Symbol: Interner Link Roman Kurtz
Estragon | Symbol: Interner Link Johannes Lang
Pozzo | Symbol: Interner Link Christian Fries
Lucky | Symbol: Interner Link Isaak Dentler