Opera Ultimativa als Education Projekt

In der vorliegenden Form ist OPERA ULTIMATIVA ein fertiges Produkt. Gleichzeitig ist kann dieses fertige Produkt jedoch selbst Ausgangspunkt für weiterführende experimentelle Projekte mit diversen Zielgruppen sein, bei denen dann unterschiedlichste kreative Prozesse freigesetzt werden.
Der daraus resultierende pädagogische Effekt ist, dass auf diese Weise die Beteiligten aller Zielgruppen zwangsläufig lernen, differenzierter zu hören und nebenbei auch noch einen Einblick in neun Werke des Musiktheaters erhalten.
Herbert Gietzens Komposition holt junge, noch nicht musiktheater-geübte Zuhörer dort ab, wo sie durch die Medien bezüglich klassischer Musik hingeführt worden sind: beim Konsum von musikalischen Häppchen in Werbespots und Videoclips.
Jeder kennt „La donna è moblile“ aus der Pizza-Werbung und „Nessun dorma“ mit Paul Potts im Clip eines Telefonanbieters. Genau diese und ähnlich bekannte Melodien werden musikalisch mundgerecht serviert und – scheinbar kleinteilig – aneinandergereiht.
Der eigentliche Clou ist jedoch, dass aus diesen kleinen musikalischen Versatzstücken eine eigenständige Komposition entstanden ist.
Die Kürze der Komposition mit permanenten kompositorischen Steigerungen und die ausschließliche Verwendung von „Hits“ bewirken eine starke Sogwirkung, wodurch die Aufmerksamkeit auch von opernferneren Zielgruppen aufrechterhalten wird.
Das Education-Projekt OPERA ULTIMATIVA richtet sich mit altersgerechten Themenschwerpunkten an Klassen des 5./6. Schuljahrs, der Mittel- und der Oberstufe.
Es stehen Begleitmaterialien für Lehrer und Schüler zur Verfügung, darunter eine Audio-CD, auf der die Originaltitel der in OPERA ULTIMATIVA verwendeten Zitate in guten Interpretationen zu hören sind.
Klassen-Projekte werden gezielt von MitarbeiterInnen des Theaters unterstützt oder auch begleitet.
Für weitere Infos bezüglich des Education-Projektes schreiben Sie an kiju@stadttheater-giessen.de