Andreas Mihan

Andreas Mihan, geboren in Berlin Lichtenberg, absolvierte sein Studium der Angewandten Theaterwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen und realisierte im Laufe seiner Ausbildung zahlreiche Installationen, unter anderem in Deutschland, Italien und Spanien. Andreas Mihan war Stipendiat der Assitej (2005), Preisträger bei Drama Köln (2006), das Festivalformat schnell & schmutzig war Gewinner der Innovationsförderung des Bund Deutscher Amateurtheater (2013). Heute ist er als Regisseur, Schauspieler sowie Dramatiker, an der Schnittstelle von Performance, Medienkunst und Programmierung tätig. Er präsentierte in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen im Schlachthof seine Diplom-Installation DIE DINGE SINGEN HÖRE ICH SO GERN und zeichnete in der Folge am Haus für die Videoinstallationen in NORWAY.TODAY, MOTTE & CO sowie DER MANN IM TURM verantwortlich. Als Regisseur konzipierte und realisierte er in Gießen die MonsterMusicPickelShow FRATZENFISCH; 2015/16 folgt das Familienstück MORITZ IN DER LITFASSSÄULE. 2016 gewann er mit der Inszenierung DER AMATEUR SCHAUSPIELER oder: ARE YOU LONESOME TONIGHT? den Sächsischen Amateurtheaterpreis.

Aktuelle Projekte sind DAS TOTENERWECKUNGSSÜPPCHEN (Objekttheater) und die AMATEUR THEATER – Trilogie (dokumentarisch-fiktives Theater). Darüber hinaus bildet die theatrale Recherche einen wichtigen Teil seiner Arbeit, so forscht er seit 2013 mit dem Archiv der flüchtigen Dinge an der Schnittstelle von Intervention, Installation und politischem Theater. Am Studententheater die bühne der TU Dresden entwickelte er als Künstlerischer Leiter zahlreiche neue Formate und arbeitet immer wieder in Theaterprojekten mit sozialem Impetus. Zuletzt mit jungen Asylsuchenden (STADTPIRATEN) und ehemaligen Drogenabhängigen (IKAROS) in Dresden und Schneeberg.