Antonia Beeskow

Antonia Beeskow

Zunächst Studium der Archäologie an der Universität zu Köln und Arbeit am Jungen Schauspielhaus Düsseldorf. Seit 2013 Studium der Angewandten Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit szenischen Arbeiten u.a. bei Prof. Heiner Goebbels, Robin Arthur und Philip Bussmann.
Ihre Bachelor-Thesis verfasste sie zum Thema „Sei nicht du selbst – Zu Authentizität und Schauspiel im zeitgenössischen Theater“. Gemeinsam mit Calendal Klose gründete sie das Performance- Kollektiv „nr53“ mit Gastspielen u.a. in Mannheim, Düsseldorf, Frankfurt a.M. und Salzburg. Zusammen mit Marie Meyer gewann sie den zweiten Platz des Manuskript-Wettbewerbs des „Hörspielsommer Leipzig“ für ihre Bearbeitung des Hörstückes WAL (2017).
Performance und Sound Design u.a. am Ballhaus Ost Berlin, german stage service in Marburg, Stadttheater Gießen und am Mousonturm Frankfurt a.M. Als Soundkünstlerin und Musikerin arbeitete sie für Timon Jansens Inszenierung von SOMMERGÄSTE (2018) nach Maxim Gorki im Theater der Künste Zürich sowie für Noam Brusilovsky (DER TOD DES IWAN ILJITSCH, Konzert Theater Bern 2018), dessen Abschlussinszenierung ORCHIEKTOMIE RECHTS (2017) zum „Radikal Jung“-Festival 2018 im Volkstheater München und dem internationalen „Fast Forward“-Festival für Nachwuchs- Regie nach Dresden eingeladen wurde. Bei dem Körber Studio für junge Regie 2018 ist sie mit zwei Produktionen vertreten gewesen (IRGENDWAS FÜR IRGENDWEN AN IRGENDEINEM TAG IM JUNI von Arthur Romanowski, SOMMERGÄSTE von Timon Jansen).

In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit der erzählerischen und ikonographischen Qualität von Sound bzw. Soundsamples. Sie interessiert sich für die Dehnbarkeit musikalischen Materials zwischen Verfremdung, Wieder-Verwertung und -Erkennen, aber auch verschiedene Strategien, mit denen man mittels Geräuschen erzählt, Spannung erzeugt oder ironisiert. Außerdem legt sie gemeinsam mit Marie Meyer als „Lana del Drama und Emmanuela Cunt“ nachts auf.