David Moss

David Moss
David Moss zählt weltweit zu den innovativsten Sängern und Schlagzeugern der zeitgenössischen Musik. 1991 erhielt er ein Guggenheimstipendium, 1992 war er Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Das International Research Center „Interweaving Performance Cultures“ der FU in Berlin hat ihm ein Fellowship für 2008-09/2017 verliehen. Seit 2008 trat er in zehn neuen Opern- und Orchesterwerken von Helmut Oehring auf. 2018 erhielt Moss den Deutschen Musikautorenpreis: Experiment Stimme, und ist weltweit als Sänger für zeitgenössische Musik bekannt. 1999/2001 trat er in den Salzburger Festspielen als Solist bei der Premiere von Luciano Berios CROANACA DEL LUOGO und als Prinz Orlovsky in DIE FLEDERMAUS auf. 2008 spielte David Moss unter Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern in der multi-media Produktion von Heiner Goebbels SURROGATE CITIES.  Er war auch an der English National Opera in Olga Neuwirths LOST HIGHWAY zu sehen.
Moss ist künstlerischer Leiter des Institute for Living Voice (ILV), einem Workshop Center für Sänger aus aller Welt, das er 2001 mit dem Muziektheater Transparant in Antwerpen gegründet hatte.
Moss singt mit dem pulse-trio Denseland und mit Daan Vandewalle (Klavier) in The Goldberg Incantations, basiert auf Bachs Goldberg Variationen.