Florian Ludwig

Florian Ludwig

Der Dirigent Florian Ludwig wurde in Franken geboren und studierte Dirigieren und Liedbegleitung an der Hochschule für Musik in München bei Hermann Michael und Helmut Deutsch. Eine klassische Kapellmeisterlaufbahn führte ihn ans Nationaltheater Mannheim und an das Theater Bremen, wo er zunächst als zweiter und ab 2003 als erster Kapellmeister maßgeblich an den Erfolgen des Hauses unter der Intendanz von Klaus Pierwoß beteiligt war. Von 2008 bis 2017 gelang ihm als Generalmusikdirektor in Hagen, die Beliebtheit des Orchesters regional und überregional deutlich zu steigern. Seine Programmgestaltung und die künstlerische und stilübergreifende Weiterentwicklung des Philharmonischen Orchesters wurden 2014_15 vom Verband der Deutschen Musikverleger mit dessen Preis für das beste Jahresprogramm aller Orchester im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dabei wurden sowohl die außergewöhnliche Bandbreite des Repertoires gelobt, das alle Epochen der klassischen Orchestermusik und auch Crossoverprojekte mit Bands aus dem Jazz-, Rock- und Popbereich umfasste sowie besondere Konzertformate, in der er auch bekannte Kabarettisten wie Jochen Malmsheimer einbezog.

Florian Ludwig leitete Produktionen an den Wuppertaler Bühnen, der Volksoper Wien und dem Staatstheater Braunschweig und ist gern gesehener Gastdirigent bei den Bremer Philharmonikern, den Hamburger und Münchner Symphonikern sowie beim MDR Sinfonieorchester Leipzig. Ferner dirigierte er bereits das Tonhalle Orchester Zürich, das Sinfonieorchester der Stadt Kuopio in Finnland und das Kaunas Sinfonieorchester in Litauen.
Seit 2015 widmet er sich zudem im Rahmen einer Professur für Orchesterleitung an der Hochschule für Musik Detmold der Ausbildung von Dirigentinnen und Dirigenten.

Bei seinem ersten Auftritt in Gießen führte Florian Ludwig Ende der vergangenen Spielzeit ein Konzert mit Gustav Mahlers 5. Sinfonie zu einem grandiosen Erfolg; in der laufenden Saison zeichnet er für die Musikalische Leitung bei zwei Musiktheaterproduktionen verantwortlich (Humperdincks HÄNSEL UND GRETEL sowie GLAUBE. LIEBE. ABSCHIED. mit Musik von Poulenc, Bach, Haydn sowie für ein Konzert mit Werken von Weber, Wagner und Mendelssohn Bartholdy).