Glogowski/Hoesch

Glogowski/Hoesch arbeiten seit 2014 als Regie-Duo zusammen. Bereits die erste gemeinsame Inszenierung FLIMMERSKOTOM – zusammen mit Alisa M. Hecke – wurde u.a. zum Körber Studio Junge Regie in Hamburg, zum Radikal Jung Festival in München und zum World Stage Design Forum in Taiwan eingeladen. Seither brachten sie mehrere Arbeiten in Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt sowie Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden heraus (u.a. UNA SOLO, 2018) und entwickelten Musiktheater-Formate mit Solisten und Ensembles der musikfabrik köln und des Ensemble Modern. Gemeinsame künstlerische Lehraufträge führten sie u.a. an die Taipeh National University of the Arts, die Hogeschool voor de Kunsten Utrecht und die Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg.

Gregor Glogowski studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und lebt in Frankfurt am Main.  Er arbeitet als freier Künstler zwischen den Bereichen Performance, Installation und Musiktheater. Seine studentischen und kollektiven Arbeiten Mustermaschine (2013) und Don’t Kill this Messenger (2014) wurden u.a. im Frankfurt Lab, am Stadttheater Gießen, im HAU Berlin, im Ausland Berlin, im zeitraumexit Mannheim und im T.V. Control Center Athen gezeigt. Aktuelle eigene Arbeiten sind u.a. die Klang- und Hörstücke Erinnerungen an eine Zeit vor dem LED-Regime (HR, 2017), „Katastrophenschutz“ (mit Johannes Van Bebber, Deutschlandradio 2017) „Schaeffer unterwegs“ (HR, 2018) und das szenische Konzert Reel to Reel (Studio Naxos, 2018).

Benjamin Hoesch studierte Theaterwissenschaft und Literaturwissenschaft in Mainz, Valencia und Tel Aviv sowie Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. In Mainz war er Mitbegründer des Studierendentheaterkollektivs Brandsatz, in Gießen co-organisierte und kuratierte er die Festivals Theatermaschine 2014 und DISKURS 15 – Festival on Spatial Arts. Von 2013 bis 2018 arbeitete er als Dozent für Theaterwissenschaft in Mainz, seither im deutschlandweiten DFG-Forschungsnetzwerk „Krisengefüge der Künste“. Als Co-Regisseur und Lightdesigner war er in weiteren Kollaborationen u.a. am Mousonturm und in der Kunsthalle Mainz tätig.