Jun-Sang Han

Jun-Sang Han

Jun-Sang Han studierte an der Yonsei-Universität in Seoul und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Renate Behle. An der Staatsoper Hamburg war er zwei Jahre Mitglied des Opernstudios, dann 2006-15 Ensemblemitglied und debütierte als Sänger (ROSENKAVALIER) unter Simone Young. Es folgten Rosillon (LUSTIGE WITWE), Fenton (FALSTAFF), Steuermann (FLIEGENDER HOLLÄNDER), Nemorino (ELISIR D'AMORE) und Tamino (ZAUBERFLÖTE), ferner Ferrando (COSÌ FAN TUTTE), Alfred (FLEDERMAUS), Cassio (OTELLO), Don Ottavio (DON GIOVANNI), Paris (BELLE HÉLÈNE), Victorin (TOTE STADT) u.a.m. In Hannover gastierte er als Fenton (FALSTAFF). 2017 gab er als Walther von der Vogelweide (TANNHÄUSER) sein Debüt an der Staatsoper Berlin, wo er auch die Erscheinung eines Jünglings (FRAU OHNE SCHATTEN) unter Zubin Mehta sang. 2018/19 sang er die selbe Rolle erneut und den 1. Geharnischten (ZAUBERFLÖTE) an der Staatsoper Berlin. Im Konzertbereich sang er Schönbergs Kammerfassung von Mahlers LIED VON DER ERDE mit den Bamberger Symphonikern und Bruckners ES-DUR-MESSE mit dem Beethoven-Orchester Bonn. 2020/21 ist er als Malcolm (MACBETH) in Gießen und wieder als 1. Geharnischter in Berlin zu hören.