Paul Julius

Der Choreograph Paul Julius wurde 1971 in Nürnberg geboren. Seine Tanzausbildung erhielt er an der Schule für Zeitgenössischen Tanz Iwanson in München und an der Académie Classique Solange Golovine in Paris. Als Tänzer war er am Ballett des Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (2000-2006), dem Oldenburgischen Staatstheater und dem Stadttheater Bremerhaven engagiert. Seit 1996  arbeitet er als Choreograph u.a. kontinuierlich in Schwerin wo er z.B. seine Adaption des Shakespeare-Klassikers „Viel Lärm um nichts“ mit Musik von Pēteris Vasks (2008) und „Giselle“ (2010) zur Uraufführung. Zudem kreierte Paul Julius 2005 für das New York City Ballet, auf Einladung des New York Choreographic Institute, das Stück „Scratching the surface“. 2006 wurde er mit „Which one would you like“ zum internationalen Almada Tanzfestival in Portugal eingeladen. 2007 wurde er mit seiner Choreographie „Look at me“, die er mit dem Serbischen Nationalballett einstudiert hat, zum internationalen Tanzfestival in Belgrad eingeladen. Im selben Jahr kreierte er in einer Produktion der Noverre-Gesellschaft für das Stuttgarter Ballett die Choreographie „After Rain and Dreams“. Im November 2008 folgte Paul Julius mit seinem Stück „A cast off skin“ erneut einer Einladung zum Almada Tanzfestival in Portugal. An der Stadsschouwburg Arnhem wurde 2009 seine für die ersten Solisten des Stuttgarter Balletts Jason Reilly und Alicia Amatriain entwickelte Choreographie „Watching the sky from the same window“ uraufgeführt. Als Gastdozent für Zeitgenössischen Tanz arbeitet er u.a. für das Tokyo City Ballet und den Internationalen Ballettworkshop in Nara (Japan). In der Spielzeit 2012/13 arbeitete er am Theater Magdeburg und am Theater Posen („Le Sacre du Printemps“). Zudem gründete er die freie Company „Julius Art Projekt“, mit der er bei TanzArt 2013 in Gießen gastierte.