Sofia Pavone

Sofia Pavone

Die italienisch-deutsche Mezzosopranistin Sofia Pavone schloss ihr Studium bei Hedwig Fassbender an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M. mit dem Konzertexamen erfolgreich ab. Besondere Impulse erhielt sie durch die regelmäßige Arbeit mit den Professoren Marcus Creed, Jürgen Glauß und Helmut Deutsch. Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Ramón Vargas, Axel Bauni und Magreet Honig runden ihre Ausbildung ab. Sie ist Stipendiatin der Frankfurter Bachkonzerte und des Richard-Wagner-Verbandes Köln. Ihr weitgefächertes Konzertrepertoire reicht von Bach über Rossini bis hin zur zeitgenössischen Musik. Sie war bereits in der Tonhalle Zürich, dem Casino Basel und dem Frankfurter Goethehaus zu hören. Operngastspiele führten sie schon früh an die Städtischen Bühnen Münster und das Theater Aachen. 2013 debütierte sie an der Oper Frankfurt als Eine neugierige Alte (DER SPIELER) und im Frankfurt LAB (Zita in GIANNI SCHICCHI). Von 2015 bis 2017 war Sofia Pavone Mitglied des Opernstudios OPERAVENIR am Theater Basel und übernahm dort Rollen wie die Dritte Dame (DIE ZAUBERFLÖTE), den Mezzosopran in der Uraufführung des Tanztheaters MELANCHOLIA (Regie: Sebastian Nübling), das Glückskind (DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN), Lucienne (DIE TOTE STADT) und Sélysette (ARIANE ET BARBE BLEUE). Nach einer weiteren Kinderoper (DIE GENESUNG DER GRILLE) folgte Mrs. Alexander (SATYAGRAHA).

In jüngster Zeit interpretierte Sofia Pavone u.a. am Théâtre du Capitole in Toulouse Antonia (TIEFLAND), stand als Erste Magd (ELEKTRA) erneut am Theater Basel auf der Bühne und wirkte in der Rolle der ARIELLE an der Uraufführung der Oper 7 MINUTI von Giorgio Battistelli an der Opéra National de Lorraine in Nancy mit. Kürzlich wurde sie auf Korsika mit dem 1. Preis des Concours International de Chant Lyrique de Canari ausgezeichnet. Wiederholt gastierte sie am Stadttheater Gießen: als Wu In KOMMILITONEN!, als Pierotto in LINDA DI CHAMOUNIX sowie als Dryade in ARIADNE AUF NAXOS; 2019/20 kehrt sie für die Operettenproduktion WER, WENN NICHT WIR zurück.