Tanja Kuhn

Tanja Kuhn

Die Sopranistin Tanja Kuhn startete das Jahr 2019 als Senta in DER FLIEGENDE HOLLÄNDER am Kroatischen Nationaltheater Zagreb (Dirigat: Nikša Bareza) und sang die Partie u.a. auch am Theatro Petruzzelli di Bari (Dirigat: Giampaolo Bisanti), am Theater Hof (Regie: Reinhardt Friese) sowie am Staatstheater Cottbus (Regie: Jasmina HadŽiahmetović). An der Danish National Opera war Tanja Kuhn 2019 als Micaela in CARMEN und als Katja in der skandinavischen Erstaufführung von Weinbergs DIE PASSAGIERIN (Regie: Philipp Kochheim), sowie als Charmion in CLEOPATRA von August Enna (Regie: Ben Baur) zu erleben. Sie debütierte dort ebenfalls die anspruchsvolle Partie der Heloise in Paul von Klenaus deutscher Oper MICHAEL KOHLHAAS, die vom dänischen Radio übertragen wurde. Aktuell singt sie dort die Partie der Tatjana in EUGEN ONEGIN (Regie: Hinrich Hortkotte). Tanja Kuhn ist zudem als Solistin in zahlreiche Konzerten in Deutschland, Dänemark, Kroatien und Italien zu hören.

2017/18 sang Tanja Kuhn die Giulietta in Zandonais Verismooper GIULIETTA E ROMEO am Staatstheater Braunschweig (Dirigat: Florian Ludwig). Ebenfalls unter der Leitung von Giampaolo Bisanti stand Sie mit dem Gloria für Sopran von Poulenc auf der Bühne des Teatro Lirico di Cagliari und mit der 2. Mahler Sinfonie auf der Bühne des Teatro Petruzzelli. Danach kehrte Sie für die Titelpartie in Hindemiths SANCTA SUSANNA (Dirigat: Marco Angius), ans Teatro Lirico di Cagliari zurück.
Weitere Gastverträge erhielt sie am Kroatischen Nationaltheater Zagreb, am Theater Hof, bei der Kinderoper der Bayreuther Festspiele an der Danish National Opera und an der Staatsoper Hannover.

Tanja Christine Kuhn wurde in Heidelberg geboren und studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Meisterkurse bei Lynne Dawson, Raina Kabaivanska, Karan Armstrong, Matias Tosi, Scott Curry und Angelo Raciti ergänzten ihre Ausbildung. Sie arbeitet regelmäßig mit Malcolm Walker. Ihr erstes Engagement führte sie noch während ihres Studiums zu dem vom Theater Heidelberg ausgerichteten Festival „Winter in Schwetzingen“, wo sie die Hauptpartie der Emilia in der deutschen Erstaufführung von Scarlattis MARCO ATTILIO REGOLO (Dirigat: Rubén Dubrovsky; Regie: Eva-Maria Höckmayr) sang. Im Anschluss wurde sie vom dortigen GMD, Cornelius Meister, für weitere Produktionen in Heidelberg verpflichtet wurde, u. a. als Gran Sacerdotessa in AIDA (Dirigat: Joana Mallwitz).

In der Spielzeit 2019/20 ist sie erstmals am Stadttheater Gießen zu Gast, wo sie im Opernabend GLAUBE. LIEBE. ABSCHIED. (Dirigat: Florian Ludwig) die Frau in Poulencs Monooper LA VOIX HUMAINE verkörpert.


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