Carola Schiefke

Carola Schiefke
Foto © Daniela Pfeil

Nach Abschluss (Diplom) ihres Studiums der Evangelischen Theologie und Judaistik an den Universitäten Frankfurt/M. und Heidelberg war Carola Schiefke im Management bei Solotrompeter Prof. Reinhold Friedrich sowie am Nationaltheater Mannheim, am Theater Heidelberg, bei den Heidelberger Schlossfestspielen und an der Staatsoper Stuttgart tätig. Von 2003 bis 2010 freie Mitarbeiterin beim Verlag Felix Bloch Erben, Berlin (Dramaturgie und Öffentlichkeitsarbeit, Übersetzungen aus dem Norwegischen), parallel dazu Studium der Deutschen Literatur und Skandinavistik an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master of Arts 2011), wissenschaftliche und kulturjournalistische Veröffentlichungen. 2012 Rückkehr in die Theaterpraxis (Dramaturgie/Öffentlichkeitsarbeit Burgfestspiele Bad Vilbel), ab Herbst 2012 bis Juli 2014 als Regieassistentin, Abendspielleiterin und Dramaturgieassistentin am Staatstheater Darmstadt (Schauspiel). Von 2014/2015 bis 2017/2018 war sie am Salzburger Landestheater engagiert, wo sie als Dramaturgin in Schauspiel und Musical tätig war und einzelne Regieassistenzen übernahm. In Salzburg arbeitete sie u.a. mit den RegisseurInnen Alexandra Liedtke, Andreas Gergen, Sarah Kohrs, Caroline Ghanipour, Gunilla Hällström, Thomas Enzinger und Claus Tröger zusammen. Seit Beginn der Spielzeit 2018/2019 ist Carola Schiefke als Dramaturgin und Mitglied der Schauspielleitung am Stadttheater Gießen engagiert. Hier betreute sie bisher u.a. die Inszenierungen ROMEO UND JULIA (Regie: Katrin Hentschel), ORLANDO (Regie: Thomas Krupa), die Uraufführung RIO BAR (Buch und Regie: Ivana Sajko) und den musikalischen Abend GUNDERMANN: TANKSTELLE FÜR VERLIERER (von Christian Lugerth). Gemeinsam mit der Regisseurin Sandra Strunz erarbeitete Carola Schiefke die Bühnenfassung des Romans von Bettina Wilpert NICHTS, WAS UNS PASSIERT (UA 2019), und gemeinsam mit Titus Georgi (Regie) brachte sie die Deutsche Erstaufführung des Stücks von Georg-Büchner-Preisträger Clemens J. Setz ERINNYA (2020) auf die Bühne des Stadttheaters Gießen.