Sebastian Noack

Sebastian Noack
Foto © Astrid Ackermann

Sebastian Noack studierte bei Ingrid Figur und Dietrich Fischer‐Dieskau in Berlin, sowie postgradual bei Thomas Quasthoff. Er gewann u.a. den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang sowie den 2. Preis bei der International Wigmore Hall Song Competition London.

Noack ist international als Opern- und Konzertsänger tätig, musiziert mit renommierten Dirigenten (Christoph Eschenbach, Symeon Bychkov, Marin Alsop, Kirill Petrenko, Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe u.v.a.) und bedeutenden Klangkörpern und ist gern gesehener Gast zahlreicher Festivals (Rheingau, Schleswig‐Holstein, Bodensee, Oregon Bach Festival, Isreal Chamber Music, Schubertiade Schwarzenberg, Ruhrtriennale u.a.). Sein Konzertrepertoire reicht von der Rennaissance bis zur Gegenwart.

Zu seinen Opernengagements zählen Donizettis Viva La Mama (Staatsoper Berlin), sein umjubelter Wolfram (Tannhäuser – Halle, Karl-Heinz Steffens), Kurwenal (Tristan – Weimar, Stefan Solyom; Deutsche Oper Berlin, Runnicles; Nederlandse Reisopera, Antony Hermus), Don Pizzaro (Fidelio – Theatro Municipal, Rio de Janeiro) sowie Graf Almaviva in Le nozze di Figaro, Miller in Verdis Luisa Miller oder Ping in Puccinis Turandot (Staatstheater Kassel, Aalto Theater Essen), Jason in Aribert Reimanns Medea (Essen, 2019). Ab Mai 2020 gastiert er als Ennis in der zeitgenössischen Oper Brokeback Mountain von Charles Wuorinen.

Sebastian Noack wirkte bei zahlreichen CD- und Rundfunkproduktionen mit (Harmonia Mundi, Carus, ChannelClassics, SWR, NDR, Deuschlandradio u.a.). Seine Neueinspielung der Dichterliebe und anderer Heine-Vertonungen Robert Schumanns erschien 2015 bei Oehms-Classics, die Einspielung mit Romanzen und Balladen des Spätromatikers Hans Sommer im Jahr 2018 bei AVI/Deutschlandfunk.