Tom Peuckert

Tom Peuckert ist Theaterautor und -regisseur, Hörspiel- und Romanautor. Er wuchs in Leipzig zu DDR-Zeiten auf und begann seine Theaterkarriere als Regieassistent bei den Städtischen Bühnen Quedlinburg. Anschließend studierte er von 1984 bis 1989 Theaterwissenschaft. 1998 erhielt er ein Autorenstipendium des Berliner Senats. Seine Theaterstücke wurden bereits in verschiedenen Ländern Europas und vereinzelt auch in Südamerika aufgeführt.
Peuckert veröffentlichte fünf Episoden der Hörspielreihe „Radio-Tatort“ der verschiedenen Rundfunkanstalten der ARD und brachte auch zahlreiche (mehrteilige) Hörspiele mit geschichts-politischen Themenschwerpunkten heraus. Seine aktuellste Hörspielreihe „Preußen. Im Kopf“ besteht aus vier Teilen und erschien 2021 im WDR. Im Juni 2022 ist eine neue „Radio-Tatort“-Episode namens „Freiheit“ von Tom Peuckert geplant.
Sein erster Roman „Schwarzes Gold aus Warnemünde“, den er gemeinsam mit Harald Martenstein verfasste, wurde 2015 veröffentlicht. Das Buch erzählt eine utopische Ost-West-Geschichte.
Am Stadttheater Gießen ist Tom Peuckert bereits seit der letzten Spielzeit bekannt: Der Monolog DAS LEBEN DES H. ERZÄHLT VON SEINEM KUNSTHÄNDLER erlebte in der Galerie23 seine Uraufführung und wird aktuell im Oberhessischen Museum gespielt. Im Mai findet die Uraufführung der spartenübergreifenden Produktion METAMORPHOSEN am Stadttheater Gießen statt, für die Tom Peuckert einige Dramolette verfasst hat.