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KÖNIGSKINDER (Urfassung)

Melodram von Engelbert Humperdinck | Konzertante Aufführung

Es waren einmal: Eine junge, wunderschöne Gänsemagd im tiefen Wald, gefangen gehalten von einer garstigen Hexe. Des Weiteren ein furchtloser Königssohn auf der Jagd nach Krone und Abenteuer. Und schließlich ein gewitzter Spielmann mit seiner Fidel, der den Königskindern zu Thron und Würde verhelfen will. Doch niemand hat mit der Verstocktheit einer Bevölkerung gerechnet, die Herrscherweisheit mit Blut vergilt; das Märchen endet tragisch...

Engelbert Humperdinck schuf nach seinem Welterfolg HÄNSEL UND GRETEL ein melancholisches Geschwisterwerk über die Nachtseite des Märchenwaldes. Als Musikdrama erfreut sich KÖNIGSKINDER (1910) zunehmender Beliebtheit; vergessen ist dagegen die Frühfassung von 1897, für die der Wagner-Schüler eine neuartige Form des Sprechgesangs erfand, welche erst durch Arnold Schönberg salonfähig wurde. Der Schwierigkeitsgrad von Humperdincks kühnem Melodram ist berüchtigt; das Gießener Musiktheater wagt sich mit Mut zum Risiko an das Experiment einer Wiederbelebung.

  • 03.02.2019 | 11:00 Uhr | Foyer | Vorgestellt
  • 10.02.2019 | 19:30 Uhr | Großes Haus | Premiere
  • 15.02.2019 | 19:30 Uhr | Großes Haus