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2. SINFONIEKONZERT | INSPIRATION

Werke von Alois Bröder, Richard Strauss und Johannes Brahms

In jeder seiner „Sept nouvelles variations“ (Sieben neuen Variationen) von 2012 verwendet Alois Bröder Themen von Monteverdi bis Bruckner und variiert sie, bis sie (in Bröders eigenen Worten) „aufleuchten wie ein wiedergefundenes Juwel“. – Für die Oboe entstanden in der Romantik kaum Konzerte, und auch Richard Strauss hätte wohl nie eines geschrieben, wenn ihn nicht 1945 ein amerikanischer Oboist und Soldat dazu angeregt hätte, dieses heitere, funkelnde Schmuckstück zu komponieren, das auf Wiener Klassik und Wiener Walzer zurückschaut und doch unverkennbarer Strauss ist. – Johannes Brahms war schon über 40 Jahre alt, als er sich an seine erste Sinfonie setzte. Kein Zweifel, sein Zögern und Warten hat sich gelohnt. Mit ihren subtilen Beethovenanklängen, einem Alphornthema im Finale und ihrem überaus kunstvollen, jeden billigen Effekt vermeidenden Aufbau zählt diese Erste in c-Moll zu den Höhepunkten der romantischen Sinfonie überhaupt.


Programm I (Konzert um 17.30 Uhr):
RICHARD STRAUSS | Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur
JOHANNES BRAHMS | Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Programm II (Konzert um 20.00 Uhr):
ALOIS BRÖDER | Sept nouvelles variations
JOHANNES BRAHMS | Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

  • Oboe: Viola Wilmsen
  • Mit: Philharmonisches Orchester Gießen
  • Di 06.10.2020 | 17:30 Uhr | Großes Haus
  • Di 06.10.2020 | 20:00 Uhr | Großes Haus