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ERINNYA (DE)

von Clemens J. Setz

Jahrelang hatte Matthias Panikattacken, war depressiv und nahm Medikamente, bis er „Erinnya“ für sich entdeckte: ein Headset, das ihn fortan durchs Leben begleitet. Wenn Matthias spricht, dann mit Verzögerung, denn er spricht das, was ihm eingeflüstert wird: Die Sätze werden von einem riesigen sozialen Netz hervorgebracht, das mithört, was zu ihm gesagt wird, und dann eine Durchschnittsreaktion von allen menschlichen Teilnehmern des Systems generiert. Es geht ihm seitdem besser, beobachtet Tina, seine langjährige Freundin, und auch wenn manche seiner Formulierungen mitunter etwas seltsam sind, können die beiden zum ersten Mal wieder miteinander lachen. Nur Tinas Eltern bleiben skeptisch: Das ist doch in Wahrheit ein Überwachungssystem?

Wie Sprache das Sein formt, davon handelt Clemens J. Setz’ beunruhigendes Stück, das mit der Technik eines komplexen, selbstlernenden Systems eine Spielart möglicher, zukünftiger Kommunikation entwirft.

    • Sa 25.04.2020 | 19:30 Uhr | Großes Haus | Premiere | Karten
    • Sa 02.05.2020 | 19:30 Uhr | Großes Haus | Karten
    • Do 28.05.2020 | 19:30 Uhr | Großes Haus | Karten
    • Fr 19.06.2020 | 19:30 Uhr | Großes Haus | Karten
    • So 28.06.2020 | 19:30 Uhr | Großes Haus | Karten
    • Fr 03.07.2020 | 19:30 Uhr | Großes Haus | zum letzten Mal | Karten