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MALA VITA | Giordano trifft auf Gesualdo

Oper von Umberto Giordano mit Werken von Carlo Gesualdo | in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Elend und Verderben wüten in Neapel. An dessen Rande suchen die Ausgestoßenen ihren Platz im Leben und ein Stückchen Glück. So auch der tuberkulöse Färber Vito, welcher gelobt, sich der Prostituierten Cristina anzunehmen, um von seiner Krankheit geheilt zu werden. Wird er sein Gelübde halten? Eine schicksalhafte Vierecksbeziehung bahnt sich an, die Vitos Herrin Amalia ebenso einschließt wie deren Ehemann, einen dem Alkohol zugeneigten Bordellbesitzer.

Mit drastischen Schilderungen wahrer Lebensumstände der Ausgestoßenen seiner Zeit schuf Umberto Giordano 1892, noch vor seinem Hauptwerk ANDREA CHENIER, ein Kleinod des „Verismo“: Nicht Götter und Helden sollten die Opernbühne bevölkern, sondern RepräsentantInnen des wahren Lebens. In der Entstehungszeit ein Skandal und Anlass für Zensur, lohnt heute die Wiederentdeckung eines mutigen Entwurfs. Madrigale und Responsorien von Gesualdo kommentieren und kontrastieren die Opernhandlung.

  • 09.09.2018 | 11:00 Uhr | Großes Haus | Vorgestellt
  • 15.09.2018 | 19:30 Uhr | Großes Haus | Premiere | Karten
  • 27.09.2018 | 19:30 Uhr | Großes Haus | Karten
  • 14.10.2018 | 19:30 Uhr | Großes Haus
  • 28.10.2018 | 19:30 Uhr | Großes Haus
  • 10.11.2018 | 19:30 Uhr | Großes Haus
  • 25.11.2018 | 19:30 Uhr | Großes Haus