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PROUST 3 / 267-435: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Ein Theaterabend von Christian Fries

Ein Bürger, der erfolglos um Anerkennung in Adelskreisen kämpfte, ein unbeachteter Essayist im Kulturmilieu, ein Schwuler, ein Jude – Marcel Proust kannte sich aus, was Schmähungen und Ächtung angeht. In seinem Jahrhundertwerk nimmt er den Vorgang sozialer Vernichtung durch Sprache hellsichtig unter die Lupe. Mit subtiler Komik, bisweilen offenem Zynismus, beschreibt er den Kampf ums Überleben im sozialen Raum. In einer untergehenden Gesellschaftsform kämpft jeder ums soziale Überleben. Damals wie heute? Prousts Jahrhundertwerk: Gesellschaftsporträt, manischer Alptraum, literarischer Comic.


Hier kommen Sie zum Trailer.

      Inszenierung, Textfassung, Musik: Christian Fries
      Bühne, Kostüme und Live-Kamera: Silvio Beck

      Mit: Astrid Kohlhoff, Verena Noll; Stefan Ebeling, David Fischer

      Eine Produktion von christianfries/neubau und AGGREGATE in Kooperation mit TheaterschaffT Leipzig, dem Theater im Pumpenhaus Münster und dem LOFFT-DAS THEATER Leipzig.