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TanzArt - taT 1

mit Tanzcompagnien aus Spanien, China, Italien und Neuseeland

MANA ORITE | Isabelle Nelson (Neuseeland/Niederlande)

Isabel Nelson geht auf exotische Spurensuche und lässt sich in MANA ORITE von der Kultur der Maori (Neuseeland) inspirieren. Sie verknüpft Elemente des rituellen Tanzes „Haka“ mit der Legende von „Tane-Mahuta“ und untersucht, wie Glaube, Tradition und Zusammenhalt das Verhältnis der Maori mit der Natur bestimmen.
In der Kultur der Maori stellt Tane den Schöpfer der Menschheit und der Welt dar. Tane teilt Himmel und Erde. Legenden beschreiben seine Heldentat, als er seine Eltern Ranginui (den Vater des Himmels) und Papatūānuku (die Mutter der Erde) aus der engen Umarmung entzweit, die die Dunkelheit der Welt umschließt.
Die Solotanzperformance taucht somit einerseits ab in die Genealogie der mythischen Figuren Neuseelands, erweitert ihren Horizont aber vor dem Hintergrund kultureller Diversität der westlichen Welt und fragt nach Prinzipien und Werten, die uns alle gleich erscheinen lassen.
 

FRIENDSHIP AND FAREWELL | Shenzhen Arts Company (China)

„Du und ich sind unzertrennlich wie eine Person und ihr Schatten.“

Menschen, die sich mögen, zelebrieren ihr Zusammensein, sie festigen ihre Freundschaft gerne bei einem Glas Wein. Doch wenn sie sich in Trauer und Schmerz trennen, greifen sie  allein nach der Flasche, um ihren Abschiedskummer zu betäuben. FRIENDSHIP AND FAREWELL handelt von tiefen Emotionen. Und egal wie die Stimmung ist, Wein ist immer da ...


SHAHMARAN | Revolution Dance Company (Italien)

Anfangen, aufhören, anfangen, aufhören und wieder anfangen. Was wirst du als nächstes essen? Wird irgendwas oder irgendwer deine nächsten Bisse spüren?
Der Unterschied zwischen einer Frau, einem Baby, einer Ameise, einem Telefon, einer Schlange und einem Staubsauger liegt wohl eindeutig in der Kalorienmenge, die der Mensch für einen konditionierten und falschen Hunger benötigt ... "Hunger-haben" scheint eine sich selbst produzierende gesellschaftliche "Therapie" geworden zu sein.
SHAHMARAN („Schlangenkönigin") ist ein Mythos aus Mittelasien. Er inspiriert zu einer gesellschaftskritischen Auseinandersetzung mit der Konsumgesellschaft.


CHARM OF FIGURE | Shenzhen Arts Company (China)

Auch bei impulsiven Emotionen und akrobatischen Bewegungen anmutig und leicht zu wirken, ist ein oft genannter Wunsch und ein Idealbild im fernöstlichen Tanz. CHARM OF FIGURE ist eine poetisch-virtuose Verschmelzung von Aspekten traditioneller chinesischer Kampfkunst und Oper mit dem Rhythmus und der Dynamik des modernen Tanzes.


ARBRE | Compañia OtraDanza (Spanien)

Früchte reifen, Blätter sprießen, neue Wege werden beschritten, jedes Jahr ... Die Zeit vergeht, man verändert sich, verabschiedet sich und trifft sich wieder, aber das Fundament bleibt; die Wurzel, die Essenz. Erfahrungen nähren das Gedächtnis, ummanteln die Existenz und hinterlassen Spuren in der Rinde ... Manchmal ist es notwendig, sich Zeit zu nehmen, um neue Wurzeln zu schlagen oder ins Dunkel zu gehen, um neu zu entstehen und hervor zu sprießen. ARBRE bedeutet Offenheit und Mut, sich dem Kreislauf der Natur zu stellen.

      MANA ORITE | Choreographie und Tanz: Isabelle Nelson (Neuseeland)
      Musik: Antonio Pinto, Rob Ruha, Nicholas Desamory
      Musikediting: Fynn Roovers
       

      FRIENDSHIP AND FAREWELL | Shenzhen Arts Company (China)
      Choreographie: Huang Qicheng
      Tanz: Chen Jun
      Traditionelle Chinesische Musik: Li Fanmo


      SHAHMARAN | Revolution Dance Company (Italien)
      Choreographie: Davide Iacobone
      Tanz: Angelica Dimattia, Martina Galasso, Sonia Mazzucca, Giulia Sorrenti; Davide Iacobone


      CHARM OF FIGURE | Shenzhen Arts Company (China)
      Choreographie: Huang Qicheng
      Tanz: Chen Jun
       

      ARBRE | Compañia OtraDanza (Spanien)
      Choreographie: Asun Noales
      Tanz: Carmela Garcia; Alexander Espinoza
      Musik: José del Aire

      • Fr 07.06.2019 | 20:00 Uhr | taT-studiobühne